OUTFIT: Graues Printshirt, Blauer Blazer und Adidas Superstars / Warum es NICHT genügend Modeblogs gibt



Hey Leute,

heute melde ich mich endlich wieder zurück nach meiner "Hausarbeits-bedingten"-Blogpause.. und zwar mit einem Outfit!
Wenn ihr vom Anfang an mit dabei wart, dann wisst ihr wohl, dass ich diesen Blog vor über vier Jahren (mein überhaupt nicht mehr peinlichlicher erster Blogpost exisitiert übrigens immer noch!) als Fashionblog gestartet habe.
Damals waren die Ansprüche an einen solchen Blog aber natürlich noch vollkommen anders als heutzutage:...

Man hat einfach irgendwelche Bildchen aus dem Internet genommen und ein bisschen was über aktuelle Trends geschrieben. Heutzutage machen Fashionblogger fast schon professionelle Shootings in welchen sie immer ein Outfit vorstellen (was meist ganz und gar nicht im Alltag tragbar ist).
Ich möchte natürlich immer noch meinen eigenen Stil bewahren (damit spiele ich vor allem auf meine "Outfit-Guide"-Serie an, die bei euch recht beliebt ist und mit mehreren verschiedenen Outfits auch den Grundgedanken von früheren Modeblogs aufgreift) aber auch mich reizt es, diese neuen Formate auszuprobieren. Mode- bzw. heute viel eher Outfitblogs lese ich wahnsinnig gerne, da sie einem helfen können, den eigenen Stil zu finden (selbst wenn du das Outfit scheußlich findest!) Eine Instabloggerin, die ich eine Zeit lang sehr gerne verfolgt habe ist @_felistyle, leider postet sie jetzt keine neuen Bilder mehr.

Das Problem was ich aber heutzutage mit vielen Outfitblogs habe, ist das teilweise völlig weltfremde Looks gepostet werden (wie im Winter als viele Blogger trotz Tiefschnee und -20 Grad noch mit Ankle Booties und nackten Knöcheln rumgerannt sind) oder richtig simple Kombinationen aus weißer Bluse und Blue Jeans, auf die man gerade noch von alleine kommt.
Wie ihr vielleicht auf Instagram schon gesehen habt, macht es mir sehr viel Spaß, meine Outfits zu teilen, unter anderem auch weil ich einen anderen Stil als viele Blogger verfolge und mir nie, niemals vorstellen könnte einen von Kopf bis Fuß Schwarz-Look im Alltag zu tragen. Ich mag hingegen alltagstaugliche und lässige Styles, die durch Farbakzente und andere Elemente herausstechen.

Aber nicht nur bei der Wahl des Outfits kann man sich kreativ ausleben, die Outfit-Fotografie finde ich mindestens genauso spannend. Klar ist es nicht immer einfach (und mir persönlich auch hin und wieder etwas unangenehm) Leute zu finden, die euch fotografieren, aber mit den richtigen Personen machen Outfit-Shootings unglaublichen Spaß und ich merke, dass ich dadurch auch ein bisschen was für mein Selbstbewusstsein tue. Außerdem finde ich es faszinierend, wie man ein Bild mit unterschiedlichen Kameraeinstellungen (Uni-Fotografiekurs lässt grüßen) verändern kann und was man mit Bildbearbeitung noch alles herausholen kann. Ein Modeblog den ich sehr gerne verfolge ist der von Eva Jasmin - wenn ihr ihre Bilder seht werdet ihr wissen, was ich meine, da sie ihren ganz eigenen Bearbeitungsstil hat.
Beim ersten Bild dieses Artikels habe ich mich auch ein bisschen darin versucht, den Hintergrund auf Fotos zu entsättigen und es macht so viel Spaß, dass es fast schon süchtig macht! Mit Photoshop geht das am besten und am einfachsten aber nun ist meine 1wöchige Testversion leider abgelaufen (was eigentlich auch ganz gut ist, da ich meine Bilder sonst nur noch in diesem Stil bearbeiten würde).

Auch der richtige Hintergrund kann wie ich finde eine Menge bei Outfit Fotos bewirken. Als ich das letzte Mal nach Regensburg gefahren bin, habe ich direkt vor meiner Wohnung diesen wunderschönen Kirschblütenbaum gesehen und mir fest vorgenommen, dort am Wochenende Fotos zu machen.

Soo, nach dem ganzem "Kolumnen-Gedöns" was ja heuzutage bei keinem Outfit-Post mehr fehlen darf folgen hier noch einige Worte zur Hauptfigur des Blogposts: Nämlich dem Outfit

Das graue Printshirt

Mal ehrlich: Wie niedlich ist bitteschön dieses graue Teil? "I just need somebunny to love" - als ich es bei Colloseum gesehen habe, war mir sofort klar, dass ich es haben muss. Fun Fact: Ich arbeite seit neuem in einem Klamottenladen, gebe aber entgegen meiner Erwartungen doch nicht meinen ganzen Lohn vor Ort für Mode aus. Aber hin und wieder muss man sich trotzdem etwas gönnen und als Belohnung dafür, dass ich meine Hausarbeit rechtzeitig!! beendet habe, kam mir das Shirt ganz gut gelegen. Außerdem habe ich dringend ein paar neue Sachen gebraucht, weil ich zurzeit fast gar nichts aus meinem Kleiderschrank mehr leiden kann. Das Printshirt gibt es übrigens noch mit anderen Tieren und in anderen Farben - sogar eins mit Katze ist noch dabei. Ich ärgere mich, wie ich dieses nur übersehen konnte, aber das Häschen mag ich auch richtig gerne und es ist vor allem jetzt zur Oster-Zeit sehr passend (:



Das Outfit

Was neben dem Shirt heraussticht, ist wohl definitiv mein blauer Blazer. Bei den frühlings-und teils auch fast schon sommerhaften Temperaturen der letzten Wochen konnte ich ihn auch schon mehrmals ausführen. Ich finde, so ein Blazer passt perfekt zu einem so niedlichem Printshirt, weil es dem ganzem Look noch etwas eleganteres, professionelleres verleiht. Außerdem liebe ich die Farbe der Jacke und habe dafür auch schon einige Komplimente bekommen: Also wenn ihr wie ich eher ein "Schneewittchen-Typ" mit dunklen Haaren und relativ heller Haut seit, dann kann ich euch so ein Royalblau nur empfehlen.
Um das Outfit, welches ich zum Arbeiten anhatte, trotzdem noch lockerer zu machen und nicht übertrieben-businessmäßig habe ich dazu lässige Teile kombiniert die immer gehen: eine dunkelblaue Jeans ohne Waschung (ich als großer Mensch kann vernünftig lange Hosen nur bei den etwas teureren Marken wie Tom Tailor, Vero Moda oder hier eben Only kaufen) und weiße Sneaker: Die Adidas Superstar. Sneaker in dieser Farbe waren vor allem letztes Jahr extrem angesagt, sind meiner Meinung nach aber etwas zeitloses, was man immer tragen kann. Vielleicht könnt ihr auf den Fotos noch erkennen, dass meine Superstars zudem in Schlangenlederoptik sind.

Als Accessoire habe ich mich - neben meiner Standart-Fossil Uhr - für ein Choker entschieden. Womöglich bekenne ich mich dadurch als Trend-Opfer, aber ich finde tatsächlich, dass wir in der Mode jahrelang auf so etwas wie Choker gewartet haben. Bei vielen Oberteilen mit kaum oder wenig Ausschnitt ist es schwer zu entscheiden, welche Kette man dazu anziehen sollte, da die mittellangen Silberkettchen im Ausschnitt verschwinden und lange Ketten zum Printshirt doof aussehen. Daher sind die kurzen Choker für sowas echt ideal, obendrein geben sie dem niedlichem, verspieltem Oberteil noch etwas rockige Vibes.


Vielen Dank an meinen Freund für diese wunderbaren Fotos <3

Wie hättet ihr das Prinshirt kombiniert und wie sieht euer liebstes Printshirt aus? Mögt ihr Choker? Und verratet mir auch gerne welche Modeblogs ihr so am liebsten lest ;)


Kommentare

  1. Cooles Outfit - Das würde ich fast genauso auch tragen :) Am meisten gefällt mir der Blazer, der das Outfit nochmal herausstechen lässt!
    Du hast im Übrigen eine echt schöne Figur!:)
    Schau doch mal auch bei mir vorbei, wenn du magst x
    Lara

    https://laraasophiie.blogspot.de/

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    1. Vielen Dank, Lara ((:
      Oh ja, finde auch, dass der Blazer so ein Blickfang ist

      Freut mich, dass dir der Look gefällt
      xo

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  2. Ich habe deinen Blog ja schon wirklich vom ersten Blogpost an verfolgt und bin inzwischen echt beeindruckt, wie toll er sich entwickelt hat! Die Fotos sind echt gut geworden :)

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    1. Oooh, vielen Dank; das freut mich wirklich sehr ((:

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